ALOYS HUNDEWICK - Industrie- & Gewerbebau
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INDUSTRIEBAU: Wand- und Dachpaneelelemente mit Kontur

Vertikal auf einer Holzunterkonstruktion verlegte Stahltrapezprofile markieren farblich den oberen Gebäudeabschluss. Foto: Ruhrland PR

Der erfolgreiche Hersteller mit japanischen Wurzeln verließ im Zuge der Expansion den bisherigen Standort Schermbeck und ließ sich 2005 mit Forschung und Fertigung in Dinslaken nieder.

Hier werden hochwertige Produkte für die Chromatographie in Analytik und Produktion von pharmazeutischen Wertstoffen produziert. Eine effiziente und hochmoderne Infrastruktur macht am neuen Standort nun endlich den Weg für YMC frei, um den Markt noch besser bearbeiten zu können.

Im Vordergrund der Bauausführung stand neben der Wirtschaftlichkeit und der zügigen Bauabwicklung auch die unbedingte Forderung nach Einhaltung der Fugendichtheit der Fassade. Die Pläne für den markanten Zweckbau aus Stahlleichtbauelementen realisierte das Architekturbüro Thomas Schulte aus Oberhausen. Als Generalunternehmer war die Hoves-Bau GmbH aus Bocholt beauftragt.

Für Bauleitung sowie Fassaden- und Holzbaupläne zeichnete die Industrie- und Gewerbebau Alois Hundewick GmbH aus Rhede verantwortlich, ein renommierter Mittelständler, dessen Erfolg auf bestmöglicher Kundenberatung und konsequenter Baubegleitung beruht.

Die Dach- und Fassadenarbeiten dieser Bauelemente übernahm im Auftrage von A. Hundewick die Industriemontagen Clemens Hoffjan GmbH aus Raesfeld, Mitglied im Industrieverband für Bausysteme im Metallleichtbau (IFBS) und Träger des IFBS-Qualitätszeichens.

In einem Gewerbegebiet an der Autobahnabfahrt Dinslaken Süd der A 3 begannen Ende 2004 die Bauarbeiten. Für das Dach der Gebäudeteile in Sattel- und Pultdachform wurde eine Konstruktion aus Nagelplatten- und Leimholzbindern gewählt. Bei der Dacheindeckung entschied man sich für Ondatherm-1001 TS Paneele, werksseitig in Grün (Farbton NCS 2060) lackiert. Die beiden metallischen Deckschichten der Ondatherm-Paneele gewährleisten eine absolut zuverlässige Dampfsperre. Die in diesem Paneeltyp eingesetzten Deckschalen haben eine Stahlgüte S 320 GD und Z 275, deren Mindestzinkauflage 275 g/m² beträgt und für hohen passiven Korrosionsschutz sorgt.

Clemens Hoffjan: „Eine spezielle Längsstoßausbildung dieser Paneele sorgt für die Dichtigkeit. Werksseitig angebrachte Dichtbänder schließen den Längsstoß zusätzlich regendicht ab. Weil ein Holzdachstuhl materialbedingt jedoch arbeiten kann, brachten wir außerdem 2 mm dicke und 30 mm breite Teflonbänder auf den Bindern auf, bevor wir die Dachelemente montierten. Und auch die überlappenden Querstöße selber dichteten wir mit je zwei Streifen Kompriband und zusätzlich noch mit Dichtmasse ab. Als Paneel-Befestiger setzten wir bewährtes 200er SFS intec-Material ein, die in der Hochsicke verschraubt wurden“.

Die Anforderungen an die Luftdichtheit nach DIN 4108 ließen sich durch die fachgerechte Montage problemlos erfüllen. Hierbei muss bekanntlich der Fugendurchlasskoeffizient a kleiner sein als 0,1 m³/mh. Die ebenso fachgerechte Montageausführung der Anschlusskonstruktion trug dazu bei, die geforderten Werte einzuhalten.

300 m² waren zu verarbeiten, wegen der Gebäudegeometrie waren es viele verschiedenförmige Einzelteile. Die Schnitte an den vertikal verlegten Trapezblechen wurden mit Hilfe eines Knabbers ausgeführt.

Clemens Hoffjan: „Die Montage der Dachpaneele und Firstbleche im Bereich des dreieckigen Foyers erforderte höchste Aufmerksamkeit und gestaltete sich sehr arbeitsintensiv. Mit einer Stich- oder der Kreissäge schnitten meine Monteure die einzelnen Elemente passgenau zurecht. Wir verlegten eine Dampfsperre unter dem Firstblech und bördelten das Blech hoch. Mit Isolierung stopften wir die Zwischenräume aus um keine Kältebrücken entstehen zu lassen. Zusätzlich wurden noch Profilfüller eingebaut, die den gleichen Zweck erfüllten. Das Hochbördeln der Oberschale verhindert ein späteres Eindringen von Schlagregen bei stark windigem Wetter.“

Quelle: 13.04.2006, http://www.mt-metallhandwerk.de/757.1.html/